Coach in Contact | Tanja Tummeley | Coaching bei Burnout & Burnout-Prävention

PROFESSIONELLES COACHING BEI BURNOUT & BURNOUT- PRÄVENTION

Sie befürchten, kurz vor einem Burnout zu stehen, suchen eine Burnout-Prävention oder Burnout-Nachbehandlung? Dann rufen Sie mich an oder schreiben mir eine Nachricht!

WAS IST BURNOUT?

Burnout – auch Erschöpfungsdepression genannt – ist in aller Munde und dennoch ist es mehr als nur ein Modewort. Der Begriff steht für Ausgebranntsein und beschreibt einen Zustand tiefer emotionaler, körperlicher und geistiger Erschöpfung. Burnout ist eine sehr ernste Erkrankung, die unbehandelt in der Regel einen Arbeitsausfall von über einem Jahr zur Folge haben kann.

 

Der Weg dahin ist meist lang und die Veränderungen, die Betroffene durchmachen, entwickeln sich schleichend. Das ist der Grund, warum es für Betroffene so schwer ist, die Anzeichen rechtzeitig zu erkennen und gegen zu steuern.

Zwischen Stress, Überforderung und einem Burnout ist es ein schmaler Grat. Nicht selten meint man, noch alles im Griff zu haben, nach dem Abschluss der nächsten wichtigen Aufgabe einen Schritt zurückzutreten oder sich mit dem nächsten Urlaub ausreichend erholen zu können. Ist aber die Grenze zu einem Burnout erst einmal überschritten, gibt es keine Abkürzungen mehr. Der Weg zurück zur Gesundheit lässt sich nicht beschleunigen und ist oft von schweren Versagensgefühlen und Ohnmacht geprägt.

 

URSACHEN VON BURNOUT

 

Häufig erkranken Menschen an Burnout, die sich extrem stark für eine Sache engagieren und viel Idealismus an den Tag leben oder – ganz im Gegensatz – sich im Arbeitsleben einer Aufgabe nicht gewachsen fühlen.

 

Faktoren, die die Wahrscheinlichkeit von Burnout-Konstellationen im Arbeitsleben erhöhen:

 

  • Angst um den Arbeitsplatz

  • hohe Verantwortung unter Zeitdruck

  • Konflikte mit Vorgesetzten und KollegInnen

  • mangelnde Kontroll- und Einflussmöglichkeiten

  • schlechtes Betriebsklima

  • ständige Unterbrechungen des Arbeitsablaufs

  • unerfüllbare Vorgaben

  • unklare Erfolgskriterien

SIND SIE BURNOUT-GEFÄHRDET?

12-Phasen-Modell von Herbert Freudenberger und Gail North (1992)

Grafik: 12-Phasen-Modell von Herbert Freudenberger und Gail North (1992). Die 12 Phasen sind verkürzt dargestellt. (Quelle: Coaching, Empirische Sozialforschung und Gender-Research, 2013)

 

Stadium 1: Der Zwang sich zu beweisen
Am Anfang steht häufig übersteigerter Ehrgeiz. Tatendrang und der Wunsch sich im Beruf zu verwirklichen, verwandeln sich in Leistungszwang und Verbissenheit. Man versucht anderen und sich selbst ständig zu beweisen, dass man alles kann und alles schafft.
 

Stadium 2: Verstärkter Einsatz
Das Gefühl aus Stadium 1 baut sich weiter auf, häufig verknüpft mit dem Gefühl, alles selbst und insbesondere dringlich machen zu müssen. Aufgaben werden besonders rasch erledigt. Etwas zu delegieren fällt schwer.
 

Stadium 3: Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse
Betroffene empfinden diesen beruflich „toughen” Zustand als normal und beschreiben ihn sogar als angenehm. Soziale Bedürfnisse werden sekundär empfunden. ArbeitskollegInnen, die diesen Bedürfnissen nachgehen, werden manchmal sogar abgewertet. Der Lebensstil wird zunehmend ungesünder und es treten erste kleinere Fehlleistungen auf.
 

Stadium 4: Verdrängung von Konflikten und Bedürfnissen
Zunehmende Konflikte im Arbeitsumfeld, der/dem PartnerIn werden ebenso wenig wahrgenommen wie Schlafmangel und erste körperliche Symptome. Außerdem mehren sich Fehlleistungen wie vergessene Termine, Terminkumulationen, Unpünktlichkeit, sonstige Fehler etc.
 

Stadium 5: Umdeutung von Werten
Die Wahrnehmung verändert sich, man stumpft ab, wird oft hart und berechnend. Der Zeitbegriff ist gestört, es gibt nur mehr die Gegenwart. Personen und Dinge, die einem vormals wichtig waren, treten hinter die Arbeit zurück. Der persönliche Horizont verengt sich.
 

Stadium 6: Verleugnung der Probleme
Als Betroffener begegnet man seiner Umwelt zunehmend intolerant zynisch, verbittert und mit Härte, in weiterer Folge beginnt man sich abzukapseln. Ungeduld, Intoleranz, latente und/oder offene Aggressivität prägen den Umgangston. Die Leistungseinbußen sind deutlich merkbar, ebenso körperliche Beschwerden.
 

Stadium 7: Rückzug
PartnerIn, Familie und Freunde werden jetzt als Belastung, oft sogar als feindlich erlebt. Kritik wird nicht mehr ertragen; als Betroffener fühlt man sich meist orientierungslos und den eigenen Zustand als hoffnungslos. Um sich eine Freude zu machen, stürzt man sich in Ersatzbefriedigungen wie Alkohol- oder Medikamentenkonsum. Beruflich leistet man oft nur noch Dienst nach Vorschrift, weil mehr nicht zu bewältigen ist.
 

Stadium 8: Verhaltensänderung
Alles wird zunehmend egal, man wird apathisch und häufig ängstlich. Jede zusätzliche Arbeitsanforderung empfindet man als Belastung. Innerlich fühlt man sich immer wertloser.

Stadium 9: Depersonalisation

Menschen in diesem Stadium haben das Gefühl, nicht mehr sie selbst zu sein; sie beschreiben sich als „Maschinen, die funktionieren (müssen)” und sehen ihr Leben als sinnlos und unentrinnbar. Sie vernachlässigen ihre eigene Gesundheit.

Stadium 10: Innere Leere

In diesem Stadium ist man bereits völlig mutlos, leer, nutzlos, ausgezehrt, ängstlich bis panisch. Phobien und Panikattacken sind möglich und Überschussreaktionen, wie gesteigerte Sexualität, übermäßiges Essen, Drogen und Alkoholmissbrauch treten auf.

Stadium 11: Depression

Das Stadium der Depression ist von tiefer Verzweiflung, Selbsthass, Erschöpfung, dem Wunsch nicht mehr aufwachen zu müssen und Suizidgedanken geprägt.

Stadium 12: Völlige Erschöpfung

In diesem Stadium kommt es zum körperlichen (Krankheit), psychischen und emotionalen Zusammenbruch; es handelt sich nun um einen absoluten Notfall.

 

Spätestens ab Stadium 7 bedarf es zur Bewältigung dieser Entwicklung professioneller Hilfe.

PASSGENAUE UNTERSTÜTZUNG

 

Ziel meines Coachings ist es, mit Ihnen geeignete Maßnahmen zu entwickeln, mit denen Sie sich präventiv vor einem Burnout schützen können. Bei einem bestehenden Burnout helfe ich Ihnen dabei, den für Sie passenden Weg hinauszufinden und biete Ihnen an, Sie nach Ihrer Genesung solange zu begleiten wie nötig, damit es nicht zu einem Rückfall kommt. Ich begleite Sie bei der Therapie-Vorbereitung inkl. der Suche nach passender ambulanter oder stationärer Therapie sowie der Nachsorge nach stationärer Therapie. Dabei greife ich auf folgende Methoden zurück:

 

  • Eric Berne, Methoden der Transaktionsanalyse, wie Arbeit mit den inneren Antreibern und dem Ich-Zustandsmodell inkl, Fragebogen und Auswertung zur Standortbestimmung, Analyse der Kommunikationsstruktur

  • H.G. Petzold, Fünf Säulen der Identität

VEREINBAREN SIE EIN UNVERBINDLICHES VORGESPRÄCH!

Zur Klärung Ihres Anliegens biete ich Ihnen zunächst ein unverbindliches und kostenloses Vorgespräch an. Ich möchte erfahren, worum es Ihnen geht, um zu klären, ob mein Angebot für Sie hilfreich sein kann. 

 

Ich schildere beispielhaft, wie ein Coaching bei Burnout oder zur Prävention von Burnout idealtypisch sein kann und Sie erhalten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und können herausfinden, ob mein Angebot für Sie passt.

COACH IN CONTACT

 

Ich bin Tanja Tummeley – systemische Coach, Prozessbegleiterin, Trainerin, Teamentwicklerin, Moderatorin, Change Managerin und Digital Transformation Managerin. Mit meinem umfangreichen Fachwissen und meiner Empathie stehe ich Ihnen bei Ihren beruflichen und privaten Fragestellungen und Veränderungsprozessen zur Seite.

Tel.:   +49 (0)40 555 733 26

Mail: info@coachincontact.de

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© Coach in Contact, Tanja Tummeley